Mein Job bei IPG Automotive

Ich habe Technoinformatik studiert und arbeite bei IPG Automotive in der Softwareentwicklung. Ich finde vor allem das Zusammenspiel aus Informatik und Fahrzeugtechnik besonders spannend. Meine Aufgaben sind sehr abwechslungsreich: Wir können keine vorgefertigten Wege gehen, sondern müssen immer nach neuen Lösungen suchen. So ist jede Aufgabe anders! Ich kann sehr eigenverantwortlich arbeiten und habe viele Freiheiten. Aber natürlich halten wir uns im Team gegenseitig auf dem Laufenden und bearbeiten Projekte auch in kleinen Gruppen.

Seitdem du im Unternehmen bist, ist IPG Automotive ganz schön gewachsen. Wie hast du die Entwicklung wahrgenommen?

Das stimmt, das Unternehmen ist wirklich viel größer geworden. Als ich angefangen habe, waren wir höchstens 30 Kollegen. Wir saßen räumlich viel dichter beisammen und man kannte jeden im Unternehmen – egal, welcher Abteilung er angehörte. Jetzt ist das schon etwas schwieriger – aber neue Kollegen werden bei uns im Haus trotzdem noch jedem vorgestellt.  

 

Wie ist es mit den Aufgaben? Hast du dich spezialisiert?

Meine Aufgaben haben sich tatsächlich spezialisiert. Ich bin heute vor allem für die Benutzeroberfläche von CarMaker zuständig, habe darüber hinaus aber auch bei der Portierung auf diverse Echtzeitplattformen mitgewirkt. Auch in anderen Dingen werde ich um meine Meinung gefragt. Ich vergleiche das ganz gerne mit der Feuerwehr, bei der ich schon sehr lange aktiv bin: Wenn es irgendwo brennt, wird der Feuerwehrmann gerufen! Wir unterstützen uns immer gegenseitig.

Wenn du bei der freiwilligen Feuerwehr bist und dich also ehrenamtlich betätigst: Wie kannst du diese Einsätze mit deinem Job vereinen?

Das klappt ganz gut. Ich bin Wehrführer und damit für die Leitung unserer örtlichen Einheit zuständig. Da mein Wohnort 50 Kilometer von Karlsruhe entfernt ist, stehe ich im Normalfall tagsüber nicht unmittelbar für Einsätze zur Verfügung. Dann werde ich vertreten. Nachts und morgens muss ich aber schon öfters mal raus. Falls es notwendig sein sollte, komme ich dann eben etwas später zur Arbeit. Das ist überhaupt kein Problem. Die Kollegen wissen Bescheid und die Arbeitszeiten sind ziemlich flexibel. Und wenn es ganz besonders wichtig ist, dann kann ich auch einmal kurzfristig zum Einsatz.

 

Kannst du das Wissen, das du bei der Feuerwehr sammelst, auch bei IPG Automotive einbringen?

Ich unterstütze unsere Personalsachbearbeiterin bei Bedarf in Brandschutzfragen rund ums Unternehmen. Darüber hinaus hoffe ich natürlich, dass mein Fachwissen nicht allzu häufig benötigt wird. Zumindest gab es während meiner Zeit bei IPG Automotive bisher nur einmal ein angeschmortes Computerkabel mit einer etwas stärkeren Rauchentwicklung.